Clemens

(…)

Noch am Abend sitzt Clemens in der Dämmerung seines Arbeitszimmers. Draußen hat es wieder angefangen zu schneien. Aus der Schublade seines Schreibtisches holt er ein weißes Blatt Papier und seinen Füller.

Worte findet er heute keine mehr.

So endet meine Kurzgeschichte über Clemens, an der ich in den letzten Wochen geschrieben habe. Jetzt liegt sie bei meinem Lektor Simon und ich bin wie immer sehr gespannt auf seine Rückmeldung.

haiku

die stille stillt mich

berührt meine verwundung

hoffnung lacht mich an

(s j | d – 31.08.2023)

Bild: s j | d (Ausblick vom Kloster Schwanberg ins Tal)