Sonntag, 20. Juli 2025 (3)

(08:09 Uhr)

Sitze heute für meine Meditation in der noch frischen Morgensonne. „Einatmen mit der Luft, den Wolken am blauen Himmel, dem Sonnenschein, den Kindern, den Bäumen, den Jahreszeiten, dem Leben. – Ausatmen mit der Luft, den Wolken am blauen Himmel, dem Sonnenschein, den Kindern, den Bäumen, den Jahreszeiten, dem Leben. Und dabei lächeln.“ (Plum Village) /

Auf der Terrasse befüllt Johannes eines der Hochbeete mit frischer Erde. Jetzt kann Leben neu wachsen und sich entfalten. Ein erdiger Duft liegt in der Luft. /

Lese bei Facebook die Predigt meiner Studienkollegin Friederike. Besonders einen Satz nehme ich mit in diesen Sonntag und in meinen Gottesdienst nach Adenau: „Ich habe wieder gespürt, dass ich richtig bei Jesus bin, weil er um mich weiß und ich mich gut aufgehoben bei ihm fühle.“ /

Noch ein kurzes Stoßgebet, dass heute bitte mehr als sechs Menschen zum Gottesdienst kommen. So wenige waren es nämlich beim letzten Mal. /

(08:34 Uhr)

Bild: Ev. Kirche Adenau (SD)

(2) Samstag, den 19. Juli 2025

(10:28 Uhr)

Vor mir liegt meine Predigt für morgen in Adenau. Lese sie noch einmal aufmerksam durch. „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“. /

Unser Kater streicht mir um die Beine. Eine satte Liebeserklärung. /

Ich wundere mich, wo in diesem Jahr die Schwalben geblieben sind. Waren es im letzten Jahr nicht viele? /

Um mich herum blüht es kräftig. In der Blumenwiese im Hochbeet auf der Terrasse unter unserem kleinen Balkon summen die Bienen, flattern die Schmetterlinge von Blüte zu Blüte. Was für ein Schlaraffenland. /

Gerade fällt mir ein, dass ich gestern Abend vergessen habe, die Balkonpflanzen zu gießen. Hole mir unten eine Gießkanne mit Regenwasser aus der Tonne. So heiß ist es ja noch nicht (😉@ Johannes). /

(10:54 Uhr)

Donnerstag, 17. Juli 2025

(16:05 Uhr)

Vogelgezwitscher. Pure Schönheit zum Hören. /

Irgendwo in der Nachbarschaft unterhalten sich Menschen, lachen miteinander. /

Und immer wieder: Autolärm, Flugzeuggetöse, Hundegebell, im Tal kräht ein Hahn. /

Wind streicht durch die Bäume gegenüber am Waldrand. Und Wind bewegt die graue Markise am Geländer. Die Regenbogenfahne flattert fröhlich vor sich hin. Hier gibt es keinen braunen Protest. Hier dürfen wir sein, wie wir sind: Bunt, unbeschwert, pride. Dankbar, in diesem Dorf zu wohnen. /

Mein Handy brummt und kündigt neue Nachrichten an. Noch widerstehe ich der Neugier. /

Glucksendes Babylachen ist wie ein Hoffnungslied für den bevorstehenden Abend. /

(16:23 Uhr)

Bild: sven3ser